Familien- und gemeinschaftsbasierte Agrarökologie
Angesichts einer weit verbreiteten Gewalt sowie der starken Auswirkungen des Klimawandels müssen die Bewohner/innen der ländlichen und indigenen Gemeinschaften in Chiapas ihre Ernährungssouveränität stärken, indem sie nachhaltige und umweltfreundliche Familien-kulturen entwickeln. Um ihre Abhängigkeit vom globalisierten Agrar- und Lebensmittelsystem zu verringern, eine größere familiäre Ernährungssicherheit zu erreichen und verschmutzte Böden und Gewässer zu regenerieren, zielt das Projekt darauf ab, die in der familiären Landwirtschaft verwendeten Techniken neu zu überdenken, die Förderung einer neuen Auffassung von Nahrungsmittelproduktion und durch Multiplikatoreneffekte ein breites Bewusstsein für nachhaltige Konsumgewohnheiten zu schaffen.
Die Entwicklung einer familienbasierten Agrarökologie, eingebettet in ein ganzheitliches Agrarökosystem, gewährleistet den Menschen eine gesunde und ausgewogene Ernährung aus Gemüse-, Geflügel-, Obst- und anderen Produkten. Die Umsetzung fördert eine nachhaltige Agrarökologie durch naturschonende landwirtschaftliche Methoden, sodass Gruppen von je 10 Personen in 8 Gemeinden eine größere Ernährungssouveränität erlangen können.