Inklusive Berufsbildung für vulnerable Personen
Das tansanische Schulsystem steht vor grossen Herausforderungen: Über 70% der Jugendlichen besuchen keine Sekundarschule. Besonders betroffen sind Mädchen aus armen und ländlichen Regionen, die wegen mangelnder WASH-Einrichtungen oder früher Heirat die Schule abbrechen müssen. Auch Menschen mit Behinderungen, etwa 6,4 Millionen in Tansania, sind häufig von Bildung ausgeschlossen und zählen zu den ärmsten Bevölkerungsschichten. Um der Armut, der hohen Jugendarbeitslosigkeit sowie der Geschlechterungleichheit entgegenzuwirken, setzt sich Mission 21 zusammen mit ihren zwei Partnerorganisationen für die Bildungsförderung vulnerabler Jugendlicher ein. Die Teilnehmenden stammen aus Mbeya und ländlichen Regionen mit schlechter Infrastruktur. Acht staatlich anerkannte Berufsbildungszentren in Mbeya, Chunya, Ilindi, Kyela, Rungwe, Namtumbo, Songea und Ileje werden durch barrierefreie Infrastruktur, Projekte zur Einkommensförderung sowie Weiterbildungen für 70 Lehrpersonen zu Rechten von Menschen mit Behinderungen sowie Klima- und Gendergerechtigkeit gestärkt.